70er Jahre Geländer für das Schulhaus Sihlweid
Geländer und Handläufe für das Schulhaus Sihlweid aus dem Jahr 1973
Architekt: Mofa Studio GmbH
Für das Schulhaus Sihlweid realisierten wir Geländerkonstruktionen im charakteristischen Stil der 1970er-Jahre. Die Gestaltung nimmt die formale Sprache der Bestandsarchitektur auf und übersetzt diese in eine technisch zeitgemässe, normgerechte Ausführung.
Die Geländer wurden als verschweisste Stahlkonstruktionen gefertigt und auf die heutigen Sicherheitsanforderungen im Schulbau ausgelegt. Produktion, Oberflächenbehandlung und Montage erfolgten durch die Metall Werk Zürich AG.

Die Geländer wurden in unterschiedlichen, auf die Schulanlage der 1970er-Jahre abgestimmten Farbtönen lackiert. Charakteristisch sind die umlaufenden Rundrohre, welche die eingeschweissten Gitterfelder einfassen und die weichen, organischen Formen definieren.
In diesem Bereich ist das Geländer winkelförmig ausgebildet und auf der bestehenden Mauerkrone befestigt. Die verschweisste Stahlkonstruktion verbindet gestalterische Elemente der 70er-Jahre mit einer technisch robusten, normgerechten Ausführung für den Schulbetrieb.

Geländersituation beim Wasserspiel und entlang der begrünten Stufenanlage. Die geschweissten Gitterelemente mit umlaufenden Rundrohren folgen der organischen Linienführung der Anlage und passen sich den unterschiedlichen Höhen und Winkeln an.
Die Befestigung erfolgt auf den bestehenden Betonbrüstungen und Mauerkrone. Durch die farblich abgestimmte Beschichtung entsteht ein prägnantes Gestaltungselement, das die architektonische Sprache der 1970er-Jahre aufnimmt und technisch zeitgemäss umgesetzt wurde.

Entlang der Treppenläufe wurden zusätzlich farbig beschichtete Handläufe montiert. Die gebogenen Rundrohre greifen die Formensprache der Geländerkonstruktionen auf und setzen zugleich einen eigenständigen farblichen Akzent.
Die Handläufe sind normgerecht dimensioniert und fest im Betonuntergrund verankert. Durch die robuste Ausführung und die widerstandsfähige Beschichtung eignen sie sich für die intensive Nutzung im Schulbetrieb.

Wo die bestehenden Mauern die erforderliche Absturzhöhe beinahe erreichten, wurde auf eine vollflächige Geländerkonstruktion verzichtet. Stattdessen kam eine reduzierte, umlaufende Stahlrohr-Schleife zum Einsatz.
Das gebogene Rundrohr ist direkt auf der Mauerkrone verankert und ergänzt die Absturzsicherung mit minimalem Eingriff in die Architektur. Die schlanke Ausführung bewahrt die Offenheit des Aussenraums und entspricht gleichzeitig den sicherheitstechnischen Anforderungen.

Bei diesem Terrassengeländer wurde eine gezielte Öffnung in die Konstruktion integriert. Die runde Aussparung dient als Zugang für eine später geplante Rutschbahn.
Die geschweisste Gitterkonstruktion mit umlaufendem Rohrrahmen bleibt trotz Öffnung statisch ausgesteift. Form, Radius und Position wurden konstruktiv so ausgelegt, dass Sicherheit und gestalterische Einheit gewahrt bleiben.


Vor der Montage der neuen Absturzsicherungen präsentierte sich der Bereich beim Wasserspiel mit offenen Kanten und Höhenunterschieden ohne normgerechte Sicherung.
Die bestehenden Betonbecken und Mauerkronen boten keinen ausreichenden Schutz gegen Absturz. Ziel war es, die Situation sicherheitstechnisch zu ertüchtigen und gleichzeitig gestalterisch in das 70er-Jahre-Ensemble zu integrieren.

Das 3D-Modell zeigt die Gesamtsituation mit Treppenläufen, Wasserbecken und den ergänzten Absturzsicherungen.
Die Rohrgeländer sind auf den Mauerkronen sowie seitlich an den Treppen verankert. Radien, Höhen und Anschlussdetails wurden digital überprüft, um die Einhaltung der Normen sicherzustellen und die Montage präzise vorzubereiten.

Das 3D-Modell zeigt die konstruktive Umsetzung der Terrassensituation mit umlaufenden Rohrgeländern und integrierter Öffnung für die Rutschbahn.
Die Befestigungspunkte sind auf der Mauerkrone positioniert und mit angeschweissten Fussplatten ausgeführt. Radien, Anschlussdetails und Abstände wurden im Modell präzise definiert und dienten als Grundlage für Fertigung und Montage.

Für Produktion und Montage wurden aus dem 3D-Modell detaillierte Werkpläne abgeleitet. Der dargestellte Ausschnitt zeigt Ansichten, Schnitte und exakte Massangaben im definierten Massstab.
Die Pläne enthalten sämtliche relevanten Informationen zu Radien, Anschlussdetails, Befestigungspunkten und Höhenbezügen. Trotz digitaler Modellierung bleibt die klassische 2D-Werkplanung ein unverzichtbares Instrument für Fertigung, Qualitätssicherung und präzise Montage vor Ort.

