Jedes Bauteil wurde eindeutig gekennzeichnet und dokumentiert, sodass die ursprüngliche Konstruktion später wieder exakt zusammengesetzt werden kann. Gerade bei denkmalgeschützten Elementen ist eine strukturierte Vorgehensweise entscheidend, um den Bestand nicht nur zu sichern, sondern auch seine Geschichte nachvollziehbar zu bewahren.
Rathausprovisorium Bullingerkirche Metallbau
Rollstuhlrampe, Sitzgelegenheiten und Rückbau der Kanzel
Architekt: ENF Partner Zürich für Hochbauamt Kanton Zürich
Für das Rathausprovisorium bei der Bullingerkirche realisierte die Metall Werk Zürich AG vielseitige Metallbauarbeiten im Spannungsfeld zwischen temporärer Nutzung und dauerhaftem Qualitätsanspruch. Auch bei provisorischen Bauten ist eine präzise Planung und eine saubere konstruktive Umsetzung entscheidend, da sie oft über mehrere Jahre intensiv genutzt werden.
Die Konstruktionen wurden so entwickelt, dass sie funktional, robust und wirtschaftlich sind, gleichzeitig aber ein stimmiges architektonisches Erscheinungsbild unterstützen. Klare Linien, reduzierte Details und eine materialgerechte Ausführung sorgen dafür, dass sich die Metallbauelemente selbstverständlich in das Gesamtbild der Anlage einfügen.
Temporäre Architektur bedeutet für uns nicht provisorische Qualität. Vielmehr geht es darum, flexible, rückbaubare Lösungen zu entwickeln, die sowohl den betrieblichen Anforderungen als auch den gestalterischen Ansprüchen gerecht werden.

Für das Rathausprovisorium bei der Bullingerkirche realisierte die Metall Werk Zürich AG vielseitige Metallbauarbeiten im Spannungsfeld zwischen temporärer Nutzung und dauerhaftem Qualitätsanspruch. Auch bei provisorischen Bauten ist eine präzise Planung und eine saubere konstruktive Umsetzung entscheidend, da sie oft über mehrere Jahre intensiv genutzt werden.
Die Konstruktionen wurden so entwickelt, dass sie funktional, robust und wirtschaftlich sind, gleichzeitig aber ein stimmiges architektonisches Erscheinungsbild unterstützen. Klare Linien, reduzierte Details und eine materialgerechte Ausführung sorgen dafür, dass sich die Metallbauelemente selbstverständlich in das Gesamtbild der Anlage einfügen.
Temporäre Architektur bedeutet für uns nicht provisorische Qualität. Vielmehr geht es darum, flexible, rückbaubare Lösungen zu entwickeln, die sowohl den betrieblichen Anforderungen als auch den gestalterischen Ansprüchen gerecht werden.

Das 3D-Modell der Rollstuhlrampe diente als Grundlage für Planung, Detailentwicklung und Abstimmung mit Bauherrschaft und Behörden. Bereits in der Entwurfsphase konnten Gefälle, Podestgrössen, Wendebereiche und Geländerhöhen normgerecht überprüft und optimiert werden.
Die digitale Konstruktion ermöglichte eine präzise Einbindung in die bestehende Treppen- und Eingangssituation. So konnten Anschlüsse, Befestigungen und Übergänge sauber gelöst und potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt werden. Das Modell bildete damit die Basis für eine effiziente Fertigung und eine reibungslose Montage vor Ort.



Im Inneren der Kirche musste für die Dauer des Rathausprovisoriums die Kanzel demontiert werden. Aufgrund der denkmalpflegerischen Anforderungen erfolgte der Rückbau mit besonderer Sorgfalt.
Sämtliche Bauteile wurden einzeln katalogisiert, dokumentiert und fachgerecht zwischengelagert, sodass ein späterer, originalgetreuer Wiederaufbau gewährleistet ist. Der Umgang mit historischer Substanz verlangt nicht nur handwerkliche Präzision, sondern auch ein hohes Mass an Verantwortung und Respekt gegenüber dem Bestand.

Das Zerlegen der Kanzel erfolgte Schritt für Schritt und unter grösster Sorgfalt. Die einzelnen Holzelemente und Verbindungsteile wurden kontrolliert demontiert, um Beschädigungen an der historischen Substanz zu vermeiden.


Das sind die bestehenden Kollektengefässe im ursprünglichen Zustand. Diese fest montierten Elemente sind Teil der sakralen Ausstattung und prägen das Erscheinungsbild des Innenraums.

Für die Nutzung der Kirche als Rathausprovisorium war die Vorgabe klar: Während dieser Zeit durften keine sakralen Gegenstände sichtbar bleiben. Anstatt die bestehenden Halterungen vollständig zurückzubauen, wurden sie funktional umgenutzt. Die Halter der Kollektengefässe wurden so angepasst, dass sie Abfallbehälter beziehungsweise Schnittblumengefässe aufnehmen konnten.
Durch diese reversible Lösung blieb die Substanz unangetastet, und nach Abschluss der Zwischennutzung kann der ursprüngliche Zustand ohne bleibende Veränderungen wiederhergestellt werden.

Zur Sicherstellung der Rollstuhlzugänglichkeit musste im Bereich des neuen Lifts das bestehende Geländer angepasst werden. Ein Teil der Brüstung wurde ausgespart und konstruktiv ergänzt, sodass ein barrierefreier Zugang zum Lift gewährleistet ist und gleichzeitig die Absturzsicherung weiterhin den Normen entspricht.
Im Zuge dieser Arbeiten wurden im gesamten Gebäude zudem sämtliche PVD-beschichteten Handläufe erneuert. Die neuen Handläufe erfüllen aktuelle ergonomische und sicherheitstechnische Anforderungen und fügen sich gestalterisch in das bestehende Treppenhaus ein.
