Riesen "M" gefüllt mit Ballonen zum Jubiläum der Migros
Kunde: Ballon Box AG
Für die Inszenierung des „M“ von Migros realisierten wir die tragende Konstruktion für eine aufmerksamkeitsstarke Präsentation mit hunderten von Ballonen. Ziel war es, das ikonische Zeichen räumlich erlebbar zu machen und gleichzeitig eine technisch saubere, sichere und montagefreundliche Lösung zu entwickeln.
Die Herausforderung lag darin, eine stabile Unterkonstruktion zu schaffen, die das Volumen und die Dynamik der Ballone aufnimmt, ohne selbst in den Vordergrund zu treten. Die Konstruktion musste transportfähig, schnell montierbar und mehrfach einsetzbar sein – typische Anforderungen im Bereich Promotion und temporäre Installationen.
Durch präzise Planung und Vorfertigung in unserer Werkstatt konnte das Objekt effizient aufgebaut werden. So entstand eine wirkungsvolle Markeninszenierung, bei der Technik und Gestaltung nahtlos zusammenspielen.

Hier das „M“ bei seiner ersten Promotionsveranstaltung im Einsatz. Die transparente Gitterkonstruktion macht das Volumen der Ballone sichtbar und verleiht dem Zeichen eine starke Fernwirkung – tagsüber wie auch im Eventumfeld.
Die Konstruktion wurde so konzipiert, dass sie sich in einzelne Elemente zerlegen und effizient transportieren lässt. Dadurch konnte das Objekt flexibel an verschiedenen Standorten eingesetzt werden.
Die beiden Deckel sind verriegelbar ausgeführt und lassen sich auf Kommando automatisch öffnen. So wurde der Moment der Ballonfreigabe selbst Teil der Inszenierung – eine technische Lösung, die Funktion, Sicherheit und Showeffekt miteinander verbindet.

Sobald sich die verriegelten Klappen öffnen, entleert sich der Behälter schlagartig und die Ballone steigen in den Himmel. Der Öffnungsmechanismus ist so konstruiert, dass beide Seiten synchron auslösen und der Effekt kontrolliert, sicher und eindrucksvoll erfolgt.
Der Moment der Freigabe bildet den Höhepunkt der Inszenierung: Aus dem statischen Objekt wird eine bewegte Installation. Die zuvor klar definierte Form des „M“ löst sich auf und verwandelt sich in ein lebendiges, weithin sichtbares Ereignis im öffentlichen Raum.

Hier das „M“ im geschlossenen Zustand im 3D-Modell. Gut erkennbar ist die innere Tragstruktur mit den schräg verlaufenden Aussteifungen sowie die beiden oberen Klappen, die im Normalzustand bündig in die Geometrie integriert sind.
Das Modell diente zur Abstimmung von Statik, Mechanik und Proportionen. Die Gitterflächen sind so konstruiert, dass sie einerseits genügend Transparenz für die Ballone bieten, andererseits die notwendige Stabilität für Transport, Aufbau und wiederholte Auslösung gewährleisten.
Durch die präzise Vorplanung im CAD konnten Öffnungsmechanismus, Verriegelung und Zerlegbarkeit sauber aufeinander abgestimmt werden – eine zentrale Voraussetzung für einen reibungslosen Einsatz an wechselnden Eventstandorten.

Hier das 3D-Modell im geöffneten Zustand. Die oberen Klappen sind mit Gasdruckfedern ausgestattet, welche das kontrollierte Öffnen unterstützen und die Bewegung dämpfen.
Die Gasdruckfedern übernehmen dabei mehrere Funktionen: Sie reduzieren die erforderliche Auslösekraft, stabilisieren die Endposition der Klappen und verhindern ein unkontrolliertes Aufschlagen. Gleichzeitig erleichtern sie das sichere Schliessen und erneute Verriegeln der Konstruktion für den nächsten Einsatz.
Durch die Simulation im CAD konnten Öffnungswinkel, Kräfteverlauf und Befestigungspunkte präzise definiert werden – eine wichtige Grundlage für einen zuverlässigen und wiederholbaren Showmoment.


Der Zusammenbau der Gitterelemente erfolgte in unserer Werkstatt in sorgfältiger Handarbeit. Die einzelnen Stahlstäbe wurden exakt ausgerichtet, fixiert und verschweisst, um eine gleichmässige Maschenstruktur und saubere Kanten zu gewährleisten.
Gerade bei grossformatigen Gitterflächen ist Präzision entscheidend: Kleine Abweichungen summieren sich schnell und würden sich später in der Gesamtgeometrie des „M“ bemerkbar machen. Durch die Vorfertigung unter kontrollierten Bedingungen konnten Masshaltigkeit, Stabilität und Oberflächenqualität sichergestellt werden.
So entstand eine robuste, transportfähige Konstruktion, die den Anforderungen im Eventbetrieb zuverlässig standhält.

Vor der ersten Veranstaltung wurde das „M“ auf unserem Vorplatz komplett aufgebaut und getestet. Dieser Probeaufbau diente dazu, alle Elemente im Zusammenspiel zu überprüfen – von der Passgenauigkeit der Module über die Stabilität der Konstruktion bis hin zur Funktion der Klappenmechanik.
Gerade bei temporären Installationen ist ein vollständiger Testlauf entscheidend. Transport, Montageabfolge und Verschraubungspunkte wurden dabei ebenso geprüft wie die Handhabung vor Ort.
Durch diesen realen Aufbau konnten letzte Optimierungen vorgenommen werden, sodass das Objekt später am Eventstandort effizient, sicher und ohne Überraschungen montiert werden konnte.
